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Artikel 1.
Erläuterungen zu Begriffen wie „Idealismus. Utopie“.
Idealismus:
Ich definiere diesen Begriff wie folgt:
Als Techniker sollte man niemals Mensch oder Natur einen Schaden zufügen. Das Wort „Idealismus“ kann also ganz einfach mit „Vernunft, Weisheit, Menschenfreundlichkeit, also mit „gesunder Intelligenz“ definiert werden.
Als Kaufmann sollte man fern der Lüge und des Betruges wirken. Man sollte nachhaltig arbeiten, an die Zukunft des Unternehmens, anderer ordentlicher Unternehmen denken. Das Wohl der Menschheit, der Staaten, der
Natur muss Basis eines gesunden Unternehmertums mit seinen Führungskräften sein. Die Arbeitnehmer und Gewerkschaften müssen ebenso diesen Zielen dienen. Sollte man also „Idealismus“ mit „Ethik“ übersetzen? Sollte man ständig Begriffe neu erklären, neu fassen
oder bezeichnen, nur weil sich echte Spinner, die zu bedeutenden Neuheiten, Erneuerungen, Verbesserungen nicht fähig waren und nicht gewillt sind, und die sich nur mit Wichtigtuerei in den Fokus öffentlicher Aufmerksamkeit stellen wollen? Egoisten, Schaumschläger, wie man dies in erschreckender Weise in der Politik nahezu täglich erleben muss. Ist es nicht ungeheuerlich, dass viele Banker, Juristen und Politiker mehr und mehr zu Gaunern mutiert sind, dass in der Geschäftswelt über den Begriff „Idealismus, Ethik“ höhnisch und abwertend
gelächelt wird, dass nur überhöhte Gewinne auf Kosten Anderer und Anderem einen Wert darstellen?
Man schaue sich Europa, USA, Asien und viele andere Regionen der Welt an. Was sehen wir dort? Man sieht Menschenverachtung, brutalste Ausbeutung, Zerstörung sinnvoller Werte, kriminelle Geld- und Machtgier; man sieht die dümmlichen ideologischen Umerziehungsmethoden an den Universitäten. Man sieht die Raffinesse und Dummheit der Politik, und dies auch im internationalen Erfinderwesen, wo Politiker gemeinsame Sache zum eigenen Nutzen mit der Großindustrie und mit Universitäten machen und dabei den privaten, kleinen Erfinder, Forscher und Wissenschaftler, auch den Mittelstand, völlig
vernachlässigen, ja sogar noch bekämpfen. Korruption wohin man schaut. Politiker als Schauspieler, völlig unfähig, aber mit Doktortitel, arrogant, sich selbst überschätzend, Auswendiglerner, aber ohne kreative Kraft.
Schreibt man nun über „Idealvorstellungen“, muss man logischerweise zum Stand der Dinge Stellung nehmen. Man wird dann automatisch zum Kritiker, nicht anders als dies unzählige Journalisten weltweit täglich tun; nicht anders, als das ernst zu nehmende Wissenschaftler, z.B. in der Soziologie, Geschichte, Biologie, Medizin weltweit täglich tun, oder wie dies in der Welt der klassischen Musik und im Theater ganz normal ist.
Sieht man den furchtbaren Hunger und das Leid in den Augen und Gesichtern millioner Menschen weltweit, dann wäre man ein ungebildeter und feiger Mensch, würde man dies nicht kritisieren, würde man die dafür Verantwortlichen nicht angreifen. Das hat noch nicht einmal etwas mit „Idealismus“ zu tun, denn es ist ganz einfach die Pflicht aufgeklärter
moderner Menschen, die nur ihre Kenntnisse, ihren Sinn für Kultur und ihre eigene Kraft und Intelligenz einsetzen, um Missstände abzuschaffen. Es ist nüchternes Kaufmannstum und Technikertum: einfach nur das Richtige tun und Verbrechern nicht zu folgen, ihnen nicht das Wort zu reden. Und es ist die Kraft freier, mutiger Geister mit ihren hervorragenden Beispielen aus der Literatur, wie sie sich für Freiheit und Gerechtigkeit einsetzten. Ich bedaure es, dass Menschen, die Gutes wollen, oft als „Idealisten“ geradezu belächelt werden. Sie sind doch eigentlich nur Realisten.
Ich sage: „ Ihr, die Ihr immer im falschen Moment lacht, mit Euch kann man die Welt nicht aufbauen.“
Utopie, was ist das!?
Immer wieder wird Erfindern vorgehalten, ihre Ideen seien eine Utopie, fern der Realität, nicht machbar.
Nun ja: es gibt Menschen, die nie in ihrem Leben etwas bewegen, die niemandem helfen können, von denen kein evolutionärer Sprung ausgeht. Das sind meist diejenigen Leute, die keinem anderen Menschen etwas zutrauen.
Und dann gibt es Menschen, Erfinder, Kaufleute, Techniker, Wissenschaftler und Forscher, die sich ein großes Allgemeinwissen angeeignet haben, so dass sie „über den Tellerrand“ hinausblicken können. Es gibt solche Menschen, die aus dem Nichts vor ihrem geistigen Auge eine Entwicklung sehen, ein neues technisches Verfahren, eine neue Soziologie, die sehen, wie man Menschen aus dem Schlamm heraus zieht und ihnen eine Wohnung, Essen,
Medikamente gibt, wie man Arbeit schafft, Frieden schafft. Es gibt auch Kämpfertypen, die ein hohes Ziel ihres Lebens darin sehen, die Verderber dieser Welt zu bekämpfen und auszuschalten, die ihnen das Mandat entziehen wollen, sie aus ihrem viel zu weichen Sessel herausziehen möchten. Was daran sollte einer negativen Bezeichnung anheim fallen sollen?
Utopien: was für ein Glück, dass es Menschen mit Utopien gab: in der Medizin, in der Kommunikationstechnik, in den Agrarwissenschaften, unter den Veterinären, Oceanographen, Drucktechnik, Fernsehen und Radio, und, und, und.
Es gibt eigentlich gar keine Utopisten und keine Idealisten: es gibt nur intelligente Menschen mit Weitblick, hoch gebildet, gutherzig, klüger als andere Leute. Und diejenigen, die nie in ihrem Leben etwas Humanitäres oder gesundes Evolutionäres leisten, sollten ruhig vor sich hin leben und glücklich sein; aber sie sollten ihren Mund halten, wenn es um die Realisierung evolutionärer Ideen geht, und dann sollten sie sich von inkompetenter Kritik fernhalten. Dies gilt in hohem Maße für viele Professoren.
Über die Evolution des Charakters zu sprechen, forschen und entwickeln, dies ist wahrhaftig eine der großen Notwendigkeiten unserer Zeit, in der kostbare Werte zum Nachteil der Menschheit und der Natur in einer geradezu saudummen Weise vernichtet oder belächelt werden.
Ein Volk der Techniker, Kaufleute und Wissenschaftler/Forscher wie Deutschland, das sich von Juristen, Gewerkschaftlern und Beamten führen, ja knechten lässt, ist zum Untergang verurteilt. Was können sie denn schon, alle diese Beamten und Juristen in den Regierungen und in der EU? Sie überschwemmen die Menschheit mit zigtausenden Paragraphen, Vorschriften und Verboten, denn etwas Vernünftiges haben sie nicht vorzuweisen. Und sie änteln ihre Skrupellosigkeit und Unfähigkeit mit Arroganz, Frechheit, ja mit Gewalttätigkeit. Die Völker leiden darunter, bis hin zu den Erfindern und Forschern, die etwas verändern wollen. Alle diese Versager zum Teufel zu jagen, das ist im Moment eine Utopie. Aber ich rufe dazu auf, diese Utopie Realität werden zu lassen. Und spätestens jetzt mögen Sie erkennen, welch hoher Wert der „Utopie“ innewohnt, denn diese Regierenden müssen weg.
Ich weise darauf hin, dass schon immer viele Erfinder mehrere Talente vorweisen konnten und können. Sie haben oft umfangreiche multidisziplinäre Kenntnisse. Wundern Sie sich also nicht, wenn wir uns hier mit vielen verschiedenen Themenbereichen auseinandersetzen.
Gez.
Ihr Günter Born
Multidisziplinäre Entwicklungen
Autor. Schriftsteller. Erfinder.
Artikel 2. Ich war von jeher der Meinung, dass wir als Erfinderclub und als
Erfinder den innovativen Seiten des Lebens sehr nahe stehen;
demzufolge stehen wir auch den Künstlern und einigen kreativen
Kaufleuten emotional und intellektuell sehr nahe. Es war und ist der
Einfallsreichtum und die innovative Kraft, von denen aus wilde Horden zu kultivierten Völkern und Kulturkreisen mutieren konnten.
Die innovativen, denkenden Menschen hatten und haben nahezu
immer ein umfassendes, fachübergreifendes Wissen; einige von ihnen haben eine soziale Intelligenz, während Andere nur schamlose Egoisten und Ausbeuter sind. Die ferne und nahe Geschichte zeigt ganz deutlich, welcher Seite die einzelnen Gruppen und Cliquen zuzuordnen waren und noch heute zugeordnet werden müssen. Wir würden uns freuen, mehr Künstler und Unternehmerpersönlichkeiten in unseren Reihen sehen zu dürfen, so dass zwischen ihnen und uns Technikern und Kaufleuten interessante Diskussionsrunden gedeihen könnten. Dabei sage ich es ganz deutlich: Fanatiker, politische oder religiöse Agitatoren und Verkäufer sind bei uns nicht gerne gesehen.
Ich bin noch immer der Meinung, dass Erfinder, Forscher, Techniker und Unternehmer einen wichtigen Teil, ja eine tragende Säule unserer Kultur darstellen. Das weltweite Patentrecht hingegen sehe ich als eine Farce, als einen Quell der Ausbeutung zugunsten gewisser Berufsgruppen in den einzelnen Ländern/Nationen, um es nicht noch heftiger auszudrücken.
Andererseits setze ich mich nach wie vor weltweit dafür ein, dass der Bewertung von Erfindungen durch Juroren anlässlich der Erfindermessen, wie neuartigen Verfahren, welche den Menschen in ihrer Not helfen können, oder die den Umgang mit Wasser betreffen, eine viel höhere Bedeutung beigemessen wird und nicht mehr wie bisher gar nicht oder falsch bewertet werden. Dies gilt auch oft genug im biologischen, oder im medizinischen und soziologischen Bereich.
Ich bin der Meinung, dass neben den technischen Neuheiten auch
berücksichtigt und bewertet werden muss, welche Gefahren für den
Menschen und für die Natur durch ein neues Verfahren ausgeschaltet werden können; genau dieser Punkt wird von den meisten Juroren weltweit nicht verstanden; viele von ihnen haben keinen sozialen Verstand, haben leider kein multidisziplinäres Wissen und damit kein Verständnis für die oft komplizierten Zusammenhänge. Es gilt für jeden Kulturkreis:
„In der Anerkennung der Leistung Anderer liegt einer der
wichtigsten Grundsätze menschlicher Kultur.“
Darin stimmen mir nun mehr und mehr Menschen zu.
Ich würde mich sehr freuen, noch mehr Mitglieder aus diesen
Denkweisen heraus in unserem Club begrüßen zu dürfen. Ich erachte
es auch als sehr wichtig, dass wir mehr Jurastudenten in unseren
Reihen haben, denn die Menschheit braucht angesichts der die
Menschheit schädigenden vielen bisherigen Juristen eine neue Epoche
der „Juristerei“ mit neuen und jungen Juristen/innen, die charakterlich
und intellektuell völlig anders erzogen werden, als dies bisher
weltweit der Fall ist. Und dies gilt bei weitem nicht nur im
Patentrecht; es betrifft alle Fachbereiche. Wir brauchen einen round
table aus Vernunft, Innovation, Kreativität, Charakter, Realismus. Ja
ich würde unseren Kreis gerne noch um junge Journalisten/innen
erweitern. Denn auch in diesem Bereich muss eine Menge korrigiert
werden. Auch Architekten sind uns hoch willkommen.
Nehmen Sie Platz an unserem runden Kulturtisch!
Aus meinen 6.162 Kurzgedichten im Haiku-Stil und meinen zehn
Kategorien für Lyrik hier zwei Beispiele:
(Born Kategorie 1)
Am See des Kranichs
hält ein Huhn einen Vortrag
über freien Flug
Hier noch ein Vierzeiler: (Born Kategorie 8)
Ich ging in einen Klostergarten;
da war ein Mann, der Patente stiehlt;
da spendete ich den Mönchen
und ging in einen anderen Klostergarten
copyright by Günter Born
Ein freundlicher Gruß,
Ihr
Günter Born
Vorsitzender
First you see the problem and then you try to find a solution. In search of the solution is one of invention
Erst sieht man das Problem und dann versucht man eine Lösung zu finden. Auf der Suche nach der Lösung wird man erfinderisch